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13. IKTTP-Kongress: Transformationen vom 03. – 05. Juli 2026 in München

13. Internationaler Kongress über Theorie und Therapie von Persönlichkeitsstörungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, der nunmehr 13. Internationale Kongress über Theorie und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (IKTTP), der vom 3. bis 5. Juli 2026 stattfinden wird, blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte. Erstmals fand der IKTTP im Sommer 1998 in München statt. Unter dem damaligen Motto: „Grundlagen, Modelle, therapeutische Konzepte“ war es eines der ersten Male, dass Otto Kernberg in Deutschland seine Überlegungen zur Borderline-Störung referierte und damit wegweisende Entwicklungen im Verständnis von Persönlichkeitsstörungen anstieß.

Seit jeher verstand sich der IKTTP als ein Raum, der den Blick nicht nur nach innen- auf die inneren Dimensionen menschlicher Beziehungen und die therapeutische Fachwelt – sondern ebenso auf die gesellschaftlichen Bedingungen und aktuellen politischen Entwicklungen richtete. Diese besondere Ausrichtung, in Verbindung mit den internationalen Perspektiven, ermöglichten die vielen inspirierenden persönlichen Begegnungen und Erfahrungen, die den IKTTP zu einem besonderen und nachhaltigen Erfolgsmodell machten.

Mit wenigen Unterbrechungen fand der IKTTP seit seiner Gründung alle zwei Jahre statt, zuletzt im Juni 2021 zum 12. Mal. In Zeiten der Corona-Pandemie wurde der Kongress erstmals als reine Online-Veranstaltung unter dem Thema „Das Unbekannte – Persönlichkeit, Destruktivität und Kreativität in Zeiten der Bedrohung“ durchgeführt. Rückblickend lässt sich dieses Thema sowohl auf gesellschaftliche Entwicklungen als auch auf die Zukunft des Kongresses beziehen.

Seither gab es einige tiefgreifende Veränderungen in der Organisation des IKTTP. Die Trägerschaft durch den Schattauer Verlag endete aufgrund einer Veränderung der Interessenlage im Verlagssektor und fiel zeitlich mit dem Ausscheiden des langjährigen Verlegers, sowie Mitbegründer und gleichsam Spiritus Rector des IKTTP, Dr. Wulf Bertram (1948 – 2025) zusammen. Die jetzige Neuauflage und Fortsetzung des Kongresses ist das Ergebnis eines Prozesses, der mit großen Engagement von zahlreichen Kliniker:innen und Forscher:innen aus dem Bereich der Persönlichkeitsstörungen getragen wird, die sich mit dem IKTTP eng verbunden fühlen. Das neu etablierte Organisationskomitee ist größer und diverser geworden. Als neue Trägerinstitution konnte die Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) e.V. gewonnen werden, die auch das Hamburger Symposium Persönlichkeitsstörungen veranstaltet und die Fortsetzung des IKTTP ermöglicht.

Transformationen – das diesjährige Motto – knüpft an die Themen der vergangenen Konferenzen an, verwendet jedoch bewusst einen rationalen, geradezu technischen Begriff. Das Kongressthema bezieht sich nicht nur auf unsere eigene Entwicklung, sondern greift die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen und die Folgen einer Welt mit multipolaren Krisen auf.

Zugleich spiegelt das Thema auch die Neuerungen in der psychotherapeutischen Modellbildung im Bereich der Persönlichkeitsstörungen wider. Das alternative Modell von Persönlichkeitsstörungen und die dimensionale Diagnostik bekommen zunehmend mehr klinische Relevanz. Viele Fragen der praktischen Umsetzung bleiben jedoch offen und erfordern einen interprofessionellen Diskurs. Wie kommunizieren wir untereinander und mit Betroffenen über „neue Diagnosen“? Welche therapeutischen Konsequenzen ergeben sich daraus? Wie knüpfen die neuen Persönlichkeitsdimensionen an andere diagnostische Konzepte in Psychiatrie, Psychosomatischer Medizin und psychodynamischen Verständnismodellen an, nicht zuletzt auch im Spannungsfeld mit den sich neu etablierenden und zunehmend häufig ins Feld geführten Theorien der Traumafolge-, Neurodivergenz- und Spektrumserkrankungen?

Vor diesem Hintergrund ist der IKTTP für den notwendigen fachlichen Diskurs unentbehrlich. Wir laden Sie herzlich ein, sich in die gemeinsamen Überlegungen zu Transformationen zu beteiligen. Das vorbereitet Programm umfasst – wie in früheren Kongressen – hochkarätige Vorträge und thematisch vielfältigen Workshops und bietet erneut ein „Kernberg-Special“, was uns besonders stolz macht. Der 13. IKTTP wird zudem dem Andenken an Dr. Wulf Bertram gewidmet sein.

Wir freuen uns auf einen lebendigen und anregenden Austausch mit Ihnen.
Ihr IKTTP–Organisationskomitee

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11.10.- 15.10.2026 – 55. Lübecker Psychotherapietage – Lübeck

Leitthema: Worauf man sich verlassen kann?!

Das vollständige Programm erscheint voraussichtlich im April.
Die zertifizierte Fortbildung wird veranstaltet von der Norddeutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychotherapie und Psychosomatik e.V.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. phil. habil. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Dr. phil. Dipl.-Psych. Annegret Boll-Klatt, Prof. Dr. med. Christoph Herrmann-Lingen, Prof. Dr. med. Carsten Spitzer

Tagungsort: Oberschule zum Dom, Domkirchhof 1-3, 23552 Lübeck

Website: www.luebecker-psychotherapietage.de

Flyer

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06. + 07.11.2026 – IGPS Jahrestagung 2026 in Erfurt

Thema: Körper im Dialog – Schmerz und Kommunikation
Tagungsort: Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ganz herzlich möchten wir Sie zu unserer diesjährigen Jahrestagung in das ev. Augustinerkloster nach Erfurt einladen.
Wir spannen in diesem Jahr einen weiten Bogen unter dem Tagungsthema “Körper im Dialog – Schmerz und Kommunikation“.
Am Freitag werden wir uns in drei Vorträgen mit den Themen „Embodiment, Achtsamkeit, Kommunikation und Synchronisation“ beschäftigen.
Dabei wird es auch um Perspektiven in der Schmertherapie gehen. Um Sie als Teilnehmer aktiv beteiligen zu können, haben wir wieder eine Podiumsdiskussion mit den Referent*innen geplant. Klinisch haben wir zwei Schwerpunkte: Viszeraler Schmerz und Lipödem.

Wir freuen uns sehr, dass wir namhafte Referenten für das Thema Schmerz bei diesen Erkrankungen gewinnen konnten und hoffen auf eine angeregte Diskussion.
Wie immer wird das Programm durch Praxisangebote (in der Tagung inbegriffen) und attraktive Workshops (gesonderte Anmeldung) ergänzt.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie in Erfurt begrüßen zu dürfen.

Ihr Karl-Jürgen Bär
Im Namen des Vorstandes

Anmeldeformular IGPS JT 2026
Flyer IGPS JT 2026

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Veranstaltungen des Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung des DKPM auf dem DKPM/DGPM Kongress 2026 am 05.03.26

Das Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung des DKPM richtet sich an junge Wissenschaftler:innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, die sich auf patientenorientierte Forschung in der Psychosomatik spezialisieren.

Wie jedes Jahr gestalten Teilnehmende des aktuellen Programmdurchgangs verschiedene Formate für Early Career Scientists auf dem DKPM/DGPM Kongress. Ziel ist es, die Vernetzung unter Nachwuchswissenschaftler:innen zu fördern und den Austausch mit ärztlichen und psychologischen Kolleg:innen aus der Psychosomatik über Standorte hinweg zu stärken.

Folgende Veranstaltungen werden in diesem Jahr angeboten:

Early Career Scientist Corner

05. März 2026 um 8:45 Uhr in der Lounge

Wir laden alle Interessierten herzlich in den Loungebereich ein – eine offene Gelegenheit für Early Career Scientists und Studierende, sich zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und über gemeinsame Herausforderungen sowie neue Ideen ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und den persönlichen Austausch!

Work-Life-Science Balance: Klinik, Wissenschaft und Freizeit im Gleichgewicht

05. März 2026 um 17:15 Uhr im Gruppenraum K2

In kurzen Impulsvorträgen sprechen Expert:innen über ihren Weg in die Psychosomatik sowie ihre Erfahrungen in Forschung und Klinik. Anschließend laden wir Sie zum „Speed-Dating“ in Kleingruppen ein, in welchen diese Themen vertieft werden und eigene Fragen gestellt werden können.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen spannenden Austausch!

Flyer

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Ankündigung: Abschlusssymposium der DFG-Forschungsgruppe SOMACROSS am 25.03.2026

Mit dem Abschlusssymposium am 25. März 2026 endet die erste Förderphase der DFG-geförderten Forschungsgruppe FOR 5211 SOMACROSS – Persistent SOMAtic Symptoms aCROSS Diseases. In den vergangenen viereinhalb Jahren widmete sich die Forschungsgruppe in einem interdisziplinären Verbund der Untersuchung persistierender somatischer Symptome über verschiedene Erkrankungen und medizinische Fachdisziplinen hinweg. Ziel war es, belastbare Erkenntnisse zu krankheitsspezifischen sowie transdiagnostischen Risikofaktoren der Symptompersistenz zu gewinnen erste Ansätze zu deren Modifikation zu entwickeln.

Das Symposium richtet sich an interessierte Wissenschaftler:innen und klinisch tätige Kolleg:innen. Im Rahmen des Symposiums werden die zentralen Ergebnisse der ersten Förderphase vorgestellt.

Weitere Informationen zum Symposium sowie zur Anmeldung entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

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DG-PRO FACHTAGUNG 2026 & 30. VERLEIHUNG QUALITY OF LIFE PREIS DER LILLY STIFTUNG DEUTSCHLAND am Freitag, 29. Mai 2026 – 8:30 – 16:00 Uhr in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass am 29. Mai 2026 die erste Tagung der neu gegründeten Deutschen Gesellschaft für patienten-berichtete Gesundheitsdaten stattfindet.

Die Tagung wird sich mit der empirischen Erfassung der Patientenperspektive in der Medizin beschäftigen und soll einen Raum bieten, um über mögliche Vor- und Nachteile zu diskutieren.

Prof. Weinfurt von der Duke University wird die Keynote-Lecture halten. Er hat kürzlich für die FDA eine neue Serie von Leitlinien zur Interpretation von PROs verfasst.

Im Rahmen der Tagung wird zudem zum 30. Mal der Quality of Life Preis der Lilly Stiftung verliehen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie zur Tagung kommen und ggf. den Hinweis auf die Tagung weitergeben.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Save-the-Date-Flyer.

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Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung für Early Career Scientists der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie ist im Oktober 2025 gestartet

Das ursprünglich in der Heidelberger Psychosomatischen Universitätsklinik entwickelte und vom Deutschen Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM) e.V. unterstützte Qualifizierungsprogramm Klinische Forschung für Early Career Scientists der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie ist im Oktober 2025 mit einer neuen Kohorte von 36 engagierten Teilnehmer:innen am Standort Heidelberg erfolgreich gestartet. Seit mittlerweile über 20 Jahren bietet das Programm eine fundierte Einführung in zentrale Aspekte der klinischen Forschung. – darunter Studiendesign, Drittmitteleinwerbung, Durchführung von Studien und wissenschaftliches Schreiben. Doch das Herzstück des Programms ist die Vernetzung: In den kommenden zwei Jahren werden die Teilnehmer:innen weiter an den Standorten Hamburg, München, Tübingen und Berlin zusammenkommen, um sich auszutauschen, voneinander miteinander zu lernen und gemeinsame Forschungsprojekte zu entwickeln.

Gruppenfoto der Teilnehmer/innen des Qualifizierungsprogramms
Klinische Forschung 2025 -2027

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Psychotherapeutische Versorgung in Deutschland ist besser als vermutet

Große Umfrage zu Wartezeiten und Therapie-Effekten

Berlin, Februar 2024 – Mehr als 90 Prozent aller Patientinnen und Patienten, die eine psychotherapeutische Behandlung suchen, führen nach eigenen Angaben innerhalb von drei Monaten ein Erstgespräch und beginnen in diesem Zeitraum mit regelmäßigen Sitzungen. Diese Wartezeit halten zwei Drittel der Betroffenen für kurz oder angemessen, wie eine großangelegte Befragung unter 2.200 Therapiesuchenden zeigt. Die häufigsten Gründe für eine Psychotherapie sind gedrückte Stimmung, gefolgt von Angststörungen, psychosomatischen Beschwerden und der Bewältigung schwerer Belastungen. Die Ergebnisse der Umfrage erläuterte ein Experte auf der heutigen Online-Pressekonferenz im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier:

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Social Media und Essstörungen

Der Wunsch nach „Likes“ triggert Körperunzufriedenheit und Diätverhalten

Berlin – Die Nutzung sozialer Medien löst bei Jugendlichen häufig Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild aus und erhöht das Risiko, ein problematisches Essverhalten zu entwickeln. Das belegen neue Studien. Umgekehrt zeigt eine aktuelle Studie, dass sich Essstörungssymptome bei Studierenden signifikant reduzieren, wenn sie eine Woche auf die Social-Media-Nutzung verzichten. Den Zusammenhang zwischen TikTok & Co und Körperbild erläutert eine Expertin auf einer Online-Pressekonferenz im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die am 28. Februar 2024 von 12.00 bis 13.00 Uhr stattfindet. Teilnahmelink: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_PNARuLC1QkeNufGUPwp35w
Darüber hinaus stehen Expertinnen und Experten mit weiteren spannenden Themen für ein „Meet-the-Expert“-Gespräch auf dem Kongress zur Verfügung. 

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier: